Häufige Fehler bei QR-Codes in Ausstellungen
Kurze Zusammenfassung
Ein QR-Code allein reicht nicht. Typische Fehler sind kleine Codes, schwacher Kontrast, langsame Seiten, lange Texte, fehlende Sprachen und keine Messung.
- Code auf Augen- oder Handhöhe
- Scan aus normaler Entfernung testen
- keine Stellen mit Spiegelungen
Kleiner oder schlecht platzierter QR-Code
Der Code muss sich ohne Verrenkungen und ohne Spiegelungen scannen lassen. Hängt er zu tief, zu hoch, zu weit weg oder auf glänzendem Material, geben manche Besucher auf, bevor sie den Inhalt erreichen.
- Code auf Augen- oder Handhöhe
- Scan aus normaler Entfernung testen
- keine Stellen mit Spiegelungen
Es fehlt ein Grund zum Scannen
Ein Quadrat allein reicht nicht. Neben dem QR-Code sollte stehen, was Besucher erwartet: Audioführung auf dem Smartphone, historische Fotos oder die Fortsetzung der Route. Besucher müssen erkennen, dass es kein beliebiger Werbelink ist.
- Nutzen des Scans benennen
- erwähnen, dass keine App nötig ist
- Prinzip der Route am Eingang erklären
Die Seite ist nicht für Mobilgeräte gemacht
Besucher erwarten eine schnelle Seite mit klarem Inhalt. Große Fotos, kleine Schrift und lange Katalogabsätze senken die Chance, dass die Erklärung gelesen wird. Ein QR-Guide sollte für das Smartphone gestaltet sein, nicht als verkleinerte Desktop-Website.
- schnelles Laden über mobile Daten
- größere Schrift und kurze Absätze
- daumenfreundliche Schaltflächen
Der Inhalt wiederholt nur das Schild
Öffnet der QR-Code denselben Text, der schon neben dem Exponat hängt, haben Besucher keinen Grund, ihn zu nutzen. Ein digitaler Guide sollte etwas hinzufügen: Audio, Video, ein Detailfoto, eine Karte zur nächsten Station oder eine weitere Sprache.
- erweiterte Geschichte
- Audio zum bequemen Zuhören
- Galerie mit Details
Sprachversionen fehlen
Auf Besucherrouten, in Museen und Schlössern ist Mehrsprachigkeit oft ein größerer Gewinn als die Technik selbst. Ein QR-Code kann einheimische und internationale Gäste bedienen, ohne dass mehrere Tafeln gedruckt werden müssen.
- Sprachauswahl gleich am Anfang
- gleiche Inhaltsstruktur in allen Sprachen
- Links in jeder Sprachversion prüfen
Der QR-Code führt zu einer instabilen oder veralteten URL
Ein QR-Code sollte auf eine stabile Adresse zeigen. Wenn sich der Text ändert, ein Video dazukommt oder eine Sprache überarbeitet wird, soll das Schild gleich bleiben. Ändert sich die URL bei jeder Anpassung, entstehen defekte Links und teure Neudrucke.
- stabile URL für jede Station
- Inhalte pflegen ohne Schilderwechsel
- Weiterleitungen bei geänderten Adressen
Niemand wertet die Ergebnisse aus
Ohne Statistik wissen Sie nicht, ob die Codes genutzt werden. Daten zeigen beliebte Stationen und Orte, an denen Besucher den Inhalt übersehen. Bei einem interaktiven Guide macht die Messung den Unterschied zwischen einer einmaligen Installation und einer Route, die laufend besser wird.
- Aufrufe pro Station
- meistgenutzte Sprachen
- Schwachstellen der Route
Wie es weitergeht
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