Häufige Fehler bei QR-Codes in Ausstellungen

Kurze Zusammenfassung

Ein QR-Code allein reicht nicht. Typische Fehler sind kleine Codes, schwacher Kontrast, langsame Seiten, lange Texte, fehlende Sprachen und keine Messung.

  • Code auf Augen- oder Handhöhe
  • Scan aus normaler Entfernung testen
  • keine Stellen mit Spiegelungen
Häufige Fehler bei QR-Codes in Ausstellungen

Kleiner oder schlecht platzierter QR-Code

Der Code muss sich ohne Verrenkungen und ohne Spiegelungen scannen lassen. Hängt er zu tief, zu hoch, zu weit weg oder auf glänzendem Material, geben manche Besucher auf, bevor sie den Inhalt erreichen.

Es fehlt ein Grund zum Scannen

Ein Quadrat allein reicht nicht. Neben dem QR-Code sollte stehen, was Besucher erwartet: Audioführung auf dem Smartphone, historische Fotos oder die Fortsetzung der Route. Besucher müssen erkennen, dass es kein beliebiger Werbelink ist.

Die Seite ist nicht für Mobilgeräte gemacht

Besucher erwarten eine schnelle Seite mit klarem Inhalt. Große Fotos, kleine Schrift und lange Katalogabsätze senken die Chance, dass die Erklärung gelesen wird. Ein QR-Guide sollte für das Smartphone gestaltet sein, nicht als verkleinerte Desktop-Website.

Der Inhalt wiederholt nur das Schild

Öffnet der QR-Code denselben Text, der schon neben dem Exponat hängt, haben Besucher keinen Grund, ihn zu nutzen. Ein digitaler Guide sollte etwas hinzufügen: Audio, Video, ein Detailfoto, eine Karte zur nächsten Station oder eine weitere Sprache.

Sprachversionen fehlen

Auf Besucherrouten, in Museen und Schlössern ist Mehrsprachigkeit oft ein größerer Gewinn als die Technik selbst. Ein QR-Code kann einheimische und internationale Gäste bedienen, ohne dass mehrere Tafeln gedruckt werden müssen.

Der QR-Code führt zu einer instabilen oder veralteten URL

Ein QR-Code sollte auf eine stabile Adresse zeigen. Wenn sich der Text ändert, ein Video dazukommt oder eine Sprache überarbeitet wird, soll das Schild gleich bleiben. Ändert sich die URL bei jeder Anpassung, entstehen defekte Links und teure Neudrucke.

Niemand wertet die Ergebnisse aus

Ohne Statistik wissen Sie nicht, ob die Codes genutzt werden. Daten zeigen beliebte Stationen und Orte, an denen Besucher den Inhalt übersehen. Bei einem interaktiven Guide macht die Messung den Unterschied zwischen einer einmaligen Installation und einer Route, die laufend besser wird.

Wie es weitergeht

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